Thoughts about tech, politics, and more

FrOSCon 2016 – Ein Rückblick

For English readers: This is a short report about the last FrOSCon conference with some pictures and the talk recordings. Have a look at Polina’s talk (second video), it’s in English! Letztes Wochenende, am 20. und 21. August, fand in Sankt Augustin bei Bonn die 11. Ausgabe der FrOSCon statt, einer Konferenz zu Freier Software. Auch dieses Jahr war die FSFE mit einem Stand vertreten, an dem wir viele interessante Gespräche geführt und einen Ausschnitt unserer aktuellsten T-Shirts und weiterer Artikel präsentiert haben.

Erste Testgeräte für Routerfreiheit versendet

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist am 1. August die Welt etwas freier geworden. Nun nämlich ist das Gesetz für Endgerätefreiheit in Kraft, welches endlich erlaubt, dass Kunden deutscher Internetanbieter einen Router oder ein Modem ihrer Wahl an ihren Anschluss klemmen dürfen. Die FSFE hat sich von Anfang an für dieses Recht eingesetzt und schlussendlich haben wir diesen großen Erfolg errungen, der den Routerzwang endgültig abschaffen soll. Doch ein Gesetz auf Papier bringt wenig, wenn es in der Realität nicht eingehalten oder trickreich umschifft wird.

Der Routerzwang fällt – Und was bringt mir das?

Diesen Artikel habe ich ursprünglich als Gastbeitrag für Netzpolitik.org geschrieben. Betreiber von Diskotheken wissen es genau: Die Wahl des richtigen Türstehers ist wichtig, damit sich keine Störenfriede einschleichen. Dasselbe könnte man auch von Routern behaupten, die als Schnittstelle zwischen Internet und Heimnetz dafür sorgen müssen, dass nur das die Tore passiert, was auch im Sinne des Besitzers ist. Und endlich, nach Jahren der gesetzlichen Unklarheit, bekommen wir mit dem Ende des Routerzwangs das Recht dazu, uns unseren stillen Türsteher frei auszusuchen.

Getting oldschool, oder: Wie ich uncool wurde

Langsam tritt das ein, von dem ich gehofft habe, es möge mich nicht ereilen: Ich werde alt – zumindest gefühlt. Noch vor fünf bis zehn Jahren glaubte ich mich an der Spitze des neuen Ökosystems: Des Internets. Ich war der Meinung, diese Welt besser zu kennen als der Großteil der Menschheit. Kein Trend war vor mir sicher. Instant Messenger, Tauschbörsen, soziale Netzwerke, Diskussionsforen, Videoportale und all die lustigen und verstörenden Teile dieser neuen, digitalen und immer schneller werdenden Welt.

Switching my code from gitweb to Gogs

Since end of 2014 I published some of my Free Software code – mostly Bash, R and HTML/PHP – on a self-hosted gitweb instance. I did this because I wanted to share the work I’ve done with other people because I’ve learnt a lot by reading other people’s code. Although I’m just a „hobby programmer“, I hoped at least some people can benefit from it.

I love Free Software (Apps)

Do you know being in a restaurant and getting a menu which is longer than the average novel, and you cannot decide for a single meal because every single one sounds more delicious than the other? That’s similar to the problem I was having when writing this blog post… Today is the „I love Free Software“ day, on which people all over the world say „thank you“ to contributors of Free Software, often created in free time and with lots of passion.

German Government wants authorities to advertise PDFreaders

Should authorities be allowed to make advertisement for only one company and ignore all the others? Many people strongly disagree, among them myself, the Free Software Foundation Europe (FSFE) and also the CIO of the Federal Republic of Germany, the IT commissioner of the German Government. The whole story began with something we all had to read sometimes, at least subconsciously, on a website providing PDF documents: „To open the PDF files please download Adobe Acrobat Reader.

Weiterer Teilerfolg beim Routerzwang

Die Free Software Foundation Europe und alle Freunde Freier Software, Verbraucherrechte und freien Wettbewerbs können sich seit einigen Tagen über einen weiteren Erfolg beim Thema Routerzwang freuen. Nachdem das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) das Thema Routerzwang in die eigenen Hände genommen hatte und einen Gesetzentwurf (TK-Endgerätegesetz) verfasst hat, der größtenteils unseren Vorstellungen entspricht, wurde dieser Entwurf der EU-Kommission und den Mitgliedsstaaten für Kommentare und Änderungswünsche vorgelegt. Dabei wurde nach Ablauf der sogenannten Stillhaltefrist ausschließlich eine formelle Unklarheit bemängelt und der Gesetzestext im Inhalt gebilligt.

splitDL – Downloading huge files from slow and unstable internet connections

Imagine you want install GNU/Linux but your bandwidth won’t let you… tl;dr: I wrote a rather small Bash script which splits huge files into several smaller ones and downloads them. To ensure the integrity, every small files is being checked for its hashsum and file size. That’s the problem I was facing in the past days. In the school I’m working at (Moshi Institute of Technology, MIT) I set up a GNU/Linux server to provide services like file sharing, website design (on local servers to avoid the slow internet) and central backups.

Nächster Halt: Endstation.

Man könnte meinen, hier in Tansania ist man weit weg von den politischen Vorgängen in Deutschland. Doch interessanterweise wird es einem hier dieser Tage sehr einfach gemacht, den GDL-Streik, der vor allem vor Pfingsten in Deutschland die Bevölkerung elektrisiert, aus einer anderen Perspektive zu sehen. Wo selbst politik-kritische Formate wie die Satire-Komik-Sendung Heute Show durchgehend auf dem Gewerkschaftsführer Weselsky rumhackt, kann man durch den Vergleich mit Ländern wie Tansania, in denen das ganze Politikschauspiel noch etwas durchsichtiger und simpler gehalten ist, sehr gut verstehen, warum der GDL-Streik im Endeffekt ein notwendiges Übel für nahezu alle Bürger in Deutschland ist.