
Bild via maxguru.blogspot.de
In einem Gastbeitrag für Netzpolitik.org dokumentiere ich den jahrelangen Kampf gegen den Routerzwang und den nahenden Erfolg für die Endgerätefreiheit. Seit Anfang 2013 begleite ich als Koordinator des deutschen FSFE-Teams die Auseinandersetzung um die freie Routerwahl, die enorme Auswirkungen auf Privatsphäre, Sicherheit und Wettbewerb hat. Der Artikel zeichnet nach, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Ende 2014 die Sache von der zögerlichen Bundesnetzagentur übernahm und einen zufriedenstellenden Gesetzentwurf vorlegte, der nun auf die Zustimmung von Bundesrat und Bundestag wartet.
Der Beitrag erklärt die Bedeutung des passiven Netzabschlusspunkts, die geplante Verpflichtung zur Herausgabe von Zugangsdaten und das vorgesehene Bußgeld von 10.000 Euro bei Verstößen. Zudem rufe ich dazu auf, Volksvertreter zu kontaktieren, damit das Gesetz ohne weitere Einschränkungen verabschiedet wird, um das Minimum an Endgerätefreiheit, Verbraucherschutz und Sicherheit zu sichern. Doch der Weg ist noch nicht zu Ende:
Doch auch danach wird es spannend. Stellen sich Internetanbieter bei der Verwendung eigener Geräte im Support quer? Können alle Geräte problemlos an alternativen Routern eingesetzt werden? Findet trotz Gesetz eine Diskriminierung irgendeiner Art statt? Ja, wir können uns über die bisherigen Erfolge freuen. Doch in diesem Thema steckt zu viel Geld, als dass wir uns in trügerischer Sicherheit wiegen dürften.
Der vollständige Gastbeitrag ist auf Netzpolitik.org verfügbar.
Comments