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    <title>Max Mehl (Drm)</title>
    <link>https://mehl.mx/tags/drm/</link>
    <description>Recent content in DRM on Max Mehl</description>
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    <lastBuildDate>Fri, 06 Nov 2020 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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      <title>youtube-dl: Musikindustrie schießt mit der Schrotflinte auf Open Source (Netzpolitik)</title>
      <link>https://mehl.mx/blog/2020/youtube-dl-musikindustrie-schie%C3%9Ft-mit-der-schrotflinte-auf-open-source-netzpolitik/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://mehl.mx/blog/2020/youtube-dl-musikindustrie-schie%C3%9Ft-mit-der-schrotflinte-auf-open-source-netzpolitik/</guid>
      <description>Ich wurde von Netzpolitik.org zum aggressiven Vorgehen der Musikindustrie gegen youtube-dl befragt. Als FSFE-Programm-Manager erklärte ich, dass Multifunktionswerkzeuge wie youtube-dl für zahlreiche legale Zwecke genutzt werden – von Journalist:innen über Wissenschaftler:innen bis zu Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International. Das Problem ist, dass Freie-Software-Projekte sich teure Rechtsstreite oft nicht leisten können.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Ich wurde von Netzpolitik.org zur DMCA-Abmahnung der Musikindustrie gegen youtube-dl befragt und erklärte die Problematik von Multifunktionswerkzeugen: „Genau wie mit Webbrowsern, Verschlüsselungstools und zahlreichen anderen Programmen kann man damit legale und illegale Dinge tun.&amp;quot; Die Software wird nicht nur zum Download von Musik genutzt, sondern ist auch bei Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen beliebt. Amnesty International empfiehlt das Tool etwa, um Beweise zu sichern, und die FSFE nutzt es, um eigene Videos von diversen Plattformen zu spiegeln.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Zum Vorgehen der RIAA äußerte ich:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Freie-Software-Projekte und unabhängige Hosting-Plattformen können sich teure Rechtsstreite oft nicht leisten, auch wenn Multifunktionswerkzeuge wie youtube-dl für legale Zwecke konzipiert werden. Deren illegale Verwendung sollte sanktioniert werden, nicht die Bereitstellung und legale Nutzung.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es werden auch die rechtlichen Grauzonen um YouTubes “Rolling Cipher” und die Kollateralschäden für Webhoster und Fork-Entwickler beleuchtet. Der &lt;a href=&#34;https://netzpolitik.org/2020/youtube-dl-musikindustrie-schiesst-mit-der-schrotflinte-auf-open-source/&#34;&gt;vollständige Artikel&lt;/a&gt; mit allen rechtlichen Details ist auf Netzpolitik.org verfügbar.&lt;/p&gt;&#xA;</content:encoded>
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      <title>10 Jahre Sony-Rootkit: Schadsoftware vom Hersteller (heise online)</title>
      <link>https://mehl.mx/blog/2015/10-jahre-sony-rootkit-schadsoftware-vom-hersteller-heise-online/</link>
      <pubDate>Sat, 31 Oct 2015 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://mehl.mx/blog/2015/10-jahre-sony-rootkit-schadsoftware-vom-hersteller-heise-online/</guid>
      <description>Auf heise online veröffentlichte ich einen Artikel zum 10. Jahrestag des Sony-Rootkit-Skandals. Ich schildere, wie Sony mit einem Kopierschutz-Rootkit etwa 22 Millionen Computer infizierte – darunter auch militärische Systeme – und dabei massive Sicherheitslücken aufriss, Datenverluste verursachte und Nutzer:innen ihrer Kontrolle beraubte.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;In meinem Artikel auf heise online erinnere ich an den bahnbrechenden Sony-Rootkit-Skandal von 2005. Vor zehn Jahren entdeckte Sicherheitsforscher Mark Russinovich zufällig, dass gekaufte Musik-CDs von Sony heimlich ein Schadprogramm auf Computern installierten. Das Extended Copy Protection-Rootkit sollte Kopiervorgänge verhindern, verursachte aber massive Probleme:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Doch durch den unsauber programmierten Treiber beklagten zahlreiche Käufer Datenverluste, Systemabstürze oder Performanceprobleme. Das Rootkit ließ sich nicht einfach deinstallieren. Löschte man die zugehörigen Dateien, sorgten veränderte Registrierungsschlüssel dafür, dass das CD-Laufwerk des Computers unbenutzbar wurde.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Dimension des Skandals war enorm:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Etwa 22 Millionen Computer wurden von dieser bösartigen Software infiziert, darunter auch Tausende in militärischen Einrichtungen. Das bedeutete teilweise eine immense Gefahr, da die Software anderer Malware auf dem System ermöglichte, sich besser vor Virenscannern zu verstecken. Erst nach einigem Hin und Her und wegen des wachsenden Drucks bot Sony knapp zwei Monate später ein funktionierendes Removal Tool an und rief die CDs zurück. Etwas vergleichbares hat sich ein Unternehmen seitdem nicht mehr getraut.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der &lt;a href=&#34;http://www.heise.de/newsticker/meldung/10-Jahre-Sony-Rootkit-Schadsoftware-vom-Hersteller-2865426.html&#34;&gt;vollständige Artikel&lt;/a&gt; mit technischen Details zum Rootkit ist auf heise online verfügbar.&lt;/p&gt;&#xA;</content:encoded>
    </item>
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      <title>Kommentar: 10 Jahre Sony-Rootkit – Why we should care (c&#39;t magazin)</title>
      <link>https://mehl.mx/blog/2015/kommentar-10-jahre-sony-rootkit-why-we-should-care-ct-magazin/</link>
      <pubDate>Sat, 31 Oct 2015 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://mehl.mx/blog/2015/kommentar-10-jahre-sony-rootkit-why-we-should-care-ct-magazin/</guid>
      <description>Im c&amp;rsquo;t magazin veröffentlichte ich einen Kommentar zum 10. Jahrestag des Sony-Rootkit-Skandals. Ich argumentiere, dass Digital Rights Management (DRM) nicht aus der Welt ist und seine langfristigen Folgen unsere Gesellschaft vor immense Probleme stellen – von verlorener Innovation über eingeschränkte Nutzerrechte bis zur Kriminalisierung hunderttausender Menschen.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;In meinem Kommentar zum 10. Jahrestag des Sony-Rootkit-Skandals warne ich vor den anhaltenden Gefahren durch Digitale Rechteminderung (DRM). Zehn Jahre nach dem Skandal, bei dem Sony Käufer:innen von Musik-CDs eine Schadsoftware unterjubelte, stehen wir heute vor wählerischen Kaffeemaschinen, spionierenden E-Book-Readern und Autos, die nur Ersatzteile bestimmter Hersteller akzeptieren.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Schlimmer noch ist aber der Verlust an Innovationspotenzial, den wir durch jedes weitere Produkt mit eingebauter Rechteminderung erleiden. Software oder Hardware der Zukunft wird immer auf der Benutzung und Modifikation der Geräte der Gegenwart aufbauen. Computer, in all ihren Erscheinungsformen, sind dabei die wichtigsten Geräte. Wenn diese essentiellen Werkzeuge künstlich beschränkt werden, schrumpfen die Möglichkeiten, mit ihnen Innovationen zu produzieren. Und anstatt Bestehendes weiterzuentwickeln, können wir es oft nicht einmal mehr selbst abändern oder reparieren.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich fordere ein positives “Right to Tinker” – ein Recht auf uneingeschränkte Nutzung, Modifikation und Experimentieren mit allen Geräten, die wir kaufen:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir benötigen also ein positives Recht auf uneingeschränkte Nutzung, Modifikation und Experimentieren mit allen Geräten, die wir kaufen (“Right to Tinker”). Uns müssen die Geräte auch tatsächlich gehören, die wir erworben haben. Das wird noch elementarer in Hinsicht auf das aufblühende Internet der Dinge, in dem noch viel mehr Computer um uns herum sein werden. Ob sie dann unsere Werkzeuge für Innovation sein werden oder solche zu unserer Einschränkung, müssen wir bald entscheiden. (mho)&lt;/p&gt;&#xA;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der &lt;a href=&#34;https://www.heise.de/hintergrund/Kommentar-10-Jahre-Sony-Rootkit-Noch-viel-zu-tun-2865608.html&#34;&gt;vollständige Kommentar&lt;/a&gt; mit weiteren Details zu den gesellschaftlichen Folgen von DRM ist im c&amp;rsquo;t magazin verfügbar.&lt;/p&gt;&#xA;</content:encoded>
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